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Hier sammeln und präsentieren wir - in zufälliger Reihenfolge dargestellt - Stellungnahmen von Akteurinnen und Akteuren von österreichischen Hochschulen und darüberhinaus: Alle unterstützen OER und die OER-Zertifizierung von Hochschulen und Personen. Wir ergänzen auch gerne Ihre Sichtweise! Bitte senden Sie uns dazu einfach ein Foto von Ihnen, Name, Herkunftshochschule und Ihr kurzes Statement (min. 300 und max. 550  Zeichen inkl. Leerzeichen). Herzlichen Dank!

"Im Rahmen des OEAA-Projekts haben wir uns bemüht, das Verfahren der OER-Zertifizierung transparent und wenig aufwändig zu gestalten - und das kommt wohl an. Das stärkt alle, die aktiv am Thema von OER und der strategischen Weiterbildung an österreichischen Hochschulen arbeiten. An der TU Graz leben wir OER schon viele Jahre, und auch erfolgreich, wie man am Beispiel iMooX.at sehen kann."

 

Martin Ebner
TU Graz

"Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit mit der offenen Lizenzierung von Werken - sei es Programmcode oder ein Dokument. Seit ich an der TU Graz in der Lehre arbeite, schätze ich Open Educational Resources ganz besonders. Sie erleichtern meine Arbeit in der Lehre und sind gleichzeitig eine Quelle der Inspiration. Das hat mich motiviert, auch meine eigenen Lehrmaterialien mit anderen zu teilen. Dabei werde ich durch das Vizerektorat für Lehre und das vorhandene Weiterbildungsangebot der Organisationseinheit Lehr- und Lerntechnologien hervorragend unterstützt."

 

Jakob Harden

TU Graz

"Die OER-Fortbildung hat mir nicht nur gezeigt wie ich Lernmaterialien mit offenen Lizenzen (z.B. CC BY) versehen und lizenzkonform teilen kann, sondern auch wie ich OER finden und nutzen kann. Das reduziert nicht nur meinen eigenen Aufwand bei der Klärung von Nutzungsrechten, sondern ermöglicht auch anderen die kostenfreie und unkomplizierte Weiterverwendung meiner Materialien."

 

Ko Odreitz

TU Graz

 

"Das Thema OER begleitet mich als Lehrende schon seit Jahren. Insbesondere freut mich, dass wir mit der Zertifizierungsstelle einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Etablierung und Ausbreitung von OER an österreichischen Hochschulen gehen. Die Möglichkeit Institutionen als auch Lehrende zu zertifizieren erhöht die Sichtbarkeit des Themas OER und verleiht auch all jenen die Wertschätzung und Auszeichnung für ihr Engagement für eine qualitätsorientierte Lehre. Auch an meiner Hochschule, der FH OÖ, nimmt OER einen relevanten Stellenwert ein."

 

Tanja Jadin

FH Oberösterreich, Vizedekanin für Lehre | Präsidium fnma

"Offene Bildungsressourcen sind wichtig für meine eigene Arbeit als Lehrender und eine wichtige Entwicklung insbesondere für die digitale, offene Lehre. Ich freue mich sehr, als einer der ersten in Österreich das Zertifikat 'OER Pracitioner | OER-Praktiker:in' erhalten zu haben. Und natürlich auf viele Nachahmer:innen!"

 

Hans-Peter Steinbacher
FH Kufstein/Tirol | Präsidium fnma

"OER ist für mich weit mehr als nur eine technologische Lösung – es ist eine Haltung der Offenheit und Kooperation. In meiner Arbeit an internationalen sowie nationalen Projekten setze ich offene Bildungsressourcen ein, um gemeinsames Lernen, Wissenstransfer und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Das OER-Zertifikat war dabei ein wichtiger Schritt, um dieses Verständnis wissenschaftlich zu vertiefen und praktisch umzusetzen."

 

Yevheniia Andriichenko

CAMPUS 02, Fachhochschule der Wirtschaft GmbH

"Als Vizerektorin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit freut es mich sehr, dass sich die Universität Innsbruck aktiv bei der Entwicklung und Implementierung von Open Educational Resources einbringt. Open-Ansätze wie Open Science oder OER sind wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. In der „Öffnung“ liegt ein enormes Transformationspotenzial. Ich unterstütze daher sehr gerne diese Aktivitäten und hoffe, dass es gelingt, dieses Potenzial weiterhin durch Kooperation und gemeinsame Projekte zu heben."

 

Irene Häntschel-Erhart

Universität Innsbruck, Vizerektorin für Digitalisierung und Nachhaltigkeit

"Durch das Bekenntnis zu OER hat die KPH Wien/Krems einen bedeutsamen Schritt in Richtung innovativer Bildung unternommen, da sie den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für alle schaffen. In Übereinstimmung mit den Sustainable Development Goals ermöglichen OER eine inklusive und gerechte Bildung. Hochschullehrenden und Studierenden wird ermöglicht, von den Erfahrungen und Expertisen ihrer Kolleg:innen zu profitieren und so ihre eigene Lehre kontinuierlich zu verbessern. Darüber hinaus erlauben OER eine größere Interdisziplinarität und Vernetzung innerhalb der akademischen Gemeinschaft."

 

Sonja Gabriel

KPH Wien/Krems

 

"OER steht für offene, zugängliche und zukunftsorientierte Wissensvermittlung. Ich beschäftige mich an der Schnittstelle von nachhaltigem Tourismus, digitalem Marketing und Smart Data Management mit qualitativen Methoden und strategischer Entwicklung. In meiner Lehr-, Forschungs- und Praxistransfertätigkeit an der UMIT Tirol und der Universität Innsbruck liegen meine Schwerpunkte auf Health Tourism, digitaler Innovation und nachhaltiger Entwicklung. Umso mehr freut es mich, Teil einer Community zu sein, die offene Bildungsressourcen aktiv fördert und Wissen wirksam weitergibt."

 

Alexander Plaikner

UMIT TIROL, Senior Scientist

"Für die BOKU University bieten OER ein großes Potenzial für die universitäre Weiterbildung, da sie offenen Zugang zu wissenschaftlich fundiertem Wissen ermöglichen. Materialien wie Präsentationen, wissenschaftliche Poster, Fallstudien oder Videos können flexibel genutzt, kombiniert und an unterschiedliche Lernbedarfe angepasst werden und unterstützen so individuelle Lernpfade sowie Formate wie Blended Learning oder Microcredentials.

Zugleich stärken OER den Wissenstransfer zwischen Universität und Gesellschaft und tragen zur Verringerung von Kompetenzlücken zwischen akademischer Ausbildung und praktischen Anforderungen bei. International fördern sie die Zusammenarbeit und Sichtbarkeit von Universitäten durch die gemeinsame Nutzung und Weiterentwicklung von Lehrmaterialien. Insgesamt ermöglichen OER für uns eine offenere, flexiblere und wirkungsorientierte Weiterbildung."

 

Cornelia Fischer 

BOKU Wien

"Als fnma-Präsidentin freue ich mich, dass sich schon in der ersten Phase der OER-Zertifizierung so viele Hochschulen aktiv beteiligt haben. Das zeigt, dass ein Verfahren zur Sichtbarmachung von OER-Aktivitäten und zur Betonung relevanter Maßnahmen von den Hochschulen als gute Unterstützung wahrgenommen wird."

 

Ortrun Gröblinger

Universität Innsbruck | Präsidium fnma

"Für die PH Niederösterreich ist die Akkreditierung ihres Weiterbildungsangebots 'OER erleben' Bestätigung und Ansporn zugleich, möglichst breiten Kompetenzaufbau zum Thema der offenen Bildungsressourcen zu unterstützen: Für die Teilnehmer:innen ist das Zertifikat 'OER practitioner | OER-Praktiker:in" ein zusätzlicher Anreiz. Und für uns als Hochschule motiviert das Zertifikat 'Certified OER Higher Education Institution' systematisch in die Kompetenzentwicklung zu investieren."

 

Gerhard Brandhofer
PH Niederösterreich | Präsidium fnma

"Die erste österreichische Hochschule mit einer OER-Policy, das österreichweit angebotene und zertifizierte OER-Fortbildungsprogramm oder die Bereitstellung eines universitätsweiten OER-Repositoriums – das OER-Engagement der Universität Graz ist sehr vielfältig. Besonders wichtig ist uns, Lehrende bei der Nutzung und Erstellung von OER bestmöglich zu unterstützen. Bei der Ausarbeitung und Umsetzung entsprechender Angebote stellen die Kriterien zur Erlangung des Zertifikats 'Certified OER Higher Education Institution' eine wertvolle Hilfe dar."

 

Michael Kopp
Universität Graz

“Offene Bildungsressourcen” ist ein relevantes Thema für Hochschulen für die Umsetzung von “Open Science” wie auch für den digitalen rechtssicheren Lehralltag. Daher freut es mich sehr, dass die OER-Zertifizierung gut angenommen wird. Sie trägt dazu bei, dass Hochschulbildung in Österreich offen, zugänglich und nachhaltig ist.

 

Sandra Schön

TU Graz

"OER an der KPH Wien/Krems im Sinne einer Kultur des Teilens zu verankern, ermöglicht es, gemäß der SDGs den Zugang zu Bildung für alle Menschen und Bildungsgerechtigkeit zu fördern. Im Bereich der hochschulinternen Fortbildung und in Fort- und Weiterbildung für Lehrende werden OER thematisiert und an deren Nutzung und Erstellung herangeführt. OER ermöglicht es, Inhalte individuell auf die Bedürfnisse der Lernenden abzustimmen, diese durch die leichte Aktualisierung rasch an veränderte Lehrpläne oder wissenschaftliche Erkenntnisse anzupassen. Zusätzlich wird durch den offenen Charakter der OER die Kollaboration zwischen den Lehrenden gefördert."

 

Michaela Liebhart-Gundacker
KPH Wien/Krems


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